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Eifersucht unter Geschwistern

Dass Geschwister nicht immer ein Herz und eine Seele sind, ist ganz normal. Viel Konfliktpotential bei Geschwistern liegt darin, dass sie eifersüchtig aufeinander sind. Jedes Kind kämpft um seinen Platz in der Familie und um die Aufmerksamkeit der Eltern. Gerade wenn das erste Kind ein jüngeres Geschwisterchen bekommt, kann das ältere das Gefühl haben, dass dieses neue Familienmitglied die Eltern jetzt voll und ganz für sich beansprucht.

Für die Eltern wiederum wird diese Eifersucht zur Herausforderung. Sie können aber sehr viel dafür tun, dass sich kein Kind benachteiligt fühlt. Das beginnt damit, dass man Kindern gleich viel Beachtung schenkt. Schon wenn das zweite Kind unterwegs ist, kann man das erste so gut wie möglich einbeziehen und das auch beibehalten, wenn das Baby da ist. So fühlt sich das ältere Kind nicht ausgeschlossen und hat nicht das Gefühl, von seinen Eltern jetzt weniger geliebt zu werden. Während der Schlafenszeiten des Babys kann man sich wiederum mehr mit dem älteren Kind beschäftigen.

Wichtig ist auch, jedes Kind als Individuum wahrzunehmen und die Lieblinge nicht miteinander zu vergleichen. Auch Geschwister können sehr unterschiedlich sein und ein ständiges „Das kann deine Schwester aber besser“ motiviert ein Kind nicht etwa, sondern befeuert die Eifersucht noch und schädigt im schlimmsten Fall das Selbstbewusstsein. Jedes Kind hat eigene Stärken; und dafür sollte man Kinder auch loben. Gerade weil Kinder unterschiedlich sind, heißt das aber auch, dass man nicht jedes Kind genau gleich behandeln sollte. Was bei einem Kind auf taube Ohren stößt, kann bei dem anderen perfekt funktionieren. Hier sind die Eltern gefragt, herauszufinden, wie ihre Lieblinge ticken. Auch wenn es später um die Auswahl von Hobbys geht, muss ein jüngeres Kind nicht unbedingt gerne dem älteren Bruder nacheifern. Wenn das eine gerne schwimmt und das andere lieber ein Instrument spielt, hilft es niemandem, beide in den Musikunterricht zu schicken.

Kommt es zu Konflikten zwischen den Kindern, müssen diese nicht in erster Linie damit zu tun haben, dass beide gerade dasselbe Spielzeug haben möchten. Tatsächlich kann es auch darum gehen, dass die Kleinen austesten wollen, auf welche Seite sich die Eltern stellen. Am besten lässt man Kinder die meisten Streitereien untereinander regeln und greift nur dann ein, wenn es nicht mehr anders geht. Auf diese Art und Weise lernen die Kleinen auch Konflikte zu lösen - eine Fähigkeit, die sie im späteren Leben noch öfter brauchen werden.

Ist ein Kind gerade in einer Trotzphase, während das andere gerne im Haushalt hilft, hat man schnell ein Lieblingskind, was dem anderen gegenüber unfair ist. Bei mehreren Kindern ist eins vielleicht der Mutter sehr ähnlich, das andere kommt eher nach dem Vater; und schon hat man ein Mama- und ein Papakind und das jeweils andere Kind kann eifersüchtig darauf sein, von einem Elternteil weniger Aufmerksamkeit zu bekommen.

Eifersucht unter Geschwistern zu vermeiden, wird also zu einer Herausforderung für die Familie. Hat man diese aber erfolgreich gemeistert, wächst man als Familie noch stärker zusammen und schafft eine Bindung zwischen den Geschwistern.

 

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